|
|
|
„Keine Eishockey-Weltmeisterschaft 2014 in Belarus“ |
|
|
Beratung des Antrags der
Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Rede von Dagmar Freitag im Deutschen Bundestag vom 10.5.2012
Frau Präsidentin,
liebe
Kolleginnen und Kollegen,
die Diskussion
über die in wenigen Wochen beginnende Fußball-Europameisterschaft in der
Ukraine ist noch in vollem Gang, schon rückt ein weiteres Sportereignis in den
Fokus: die Eishockey-WM 2014 in Belarus.
Ebenso wie in
der Ukraine ist die aktuelle Entwicklung in Weißrussland besorgniserregend. Das Land erlebt zur Zeit
eine der extremsten Repressionsphasen seit seiner Unabhängigkeit. Menschen
werden in Schauprozessen verurteilt und im schlimmsten Fall hingerichtet,
rechtsstaatliche Prinzipien werden mit Füßen getreten. Versammlungs- oder
Meinungsfreiheit sind de facto nicht mehr existent in Weißrussland, gleiches
gilt für die Pressefreiheit. Willkürliche Handlungen durch den KGB sind
legitimiert worden, der Geheimdienst kann ohne richterliche Genehmigungen
Durchsuchungen und Verhöre durchführen, Folter und Tötung sind faktisch
legalisiert.
Für
internationale Organisationen ist es mittlerweile kaum noch möglich, in
Weißrussland ihrer Arbeit nachzugehen. So ließ die weißrussische Regierung
beispielsweise das OSZE-Büro in Minsk nach den Wahlen und der brutalen
Niederschlagung der Proteste gegen Wahlfälschung im Dezember 2010 schließen.
Unserer Kollegin Uta Zapf, Vorsitzende der ad hoc-Arbeitsgruppe Belarus der
OSZE-PV (Parlamentarische Versammlung), wurde das Visum verweigert - sie wollte
zur Beobachtung von Gerichtsverfahren gegen Oppositionelle ins Land reisen.
Vor solch einem
Hintergrund wird die bereits beschlossene Vergabe der
Eishockey-Weltmeisterschaft an Weißrussland zur Farce.
|
|
mehr...
|
|
|
|
|
|
|
Bewerbungsstart für das USA-Stipendium |
|
|
|
Für ein Jahr
in die USA: Jugendliche können sich jetzt für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) bewerben
Auch für das Schuljahr 2013/2014 wird die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar
Freitag wieder eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten für ein Jahr auf die
Reise in die USA schicken können. Das einzigartige Austauschprogramm des
Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika und des Deutschen Bundestages
gibt es für Schülerinnen und Schüler sowie für junge Berufstätige.
Die
Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die
örtliche High School. Die jungen Berufstätigen gehen zum College und
absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. „Ich möchte alle
Interessierten ermuntern, sich für dieses Stipendium zu bewerben. Es sind in
den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Jugendliche aus dem Märkischen Kreis
in die USA gereist, und alle berichteten mir begeistert von ihren Erfahrungen
und Erlebnissen“, so Dagmar Freitag.
Bewerben können sich Schülerinnen
und Schüler, die am 31.7.2013 mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind. Zu
diesem Zeitpunkt darf die Schulausbildung noch nicht mit dem Abitur
abgeschlossen sein. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (31.7.2013) ihre
Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt höchstens
24 Jahre alt sein. Teilnahmeberechtigt sind auch arbeitslose Jugendliche mit
abgeschlossener Berufsausbildung. Ein geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr erhöhen
die obere Altersgrenze entsprechend.
Für die
Bewerbung benötigen die Jugendlichen eine Bewerbungskarte. Diese muss bis
spätestens 14. September 2012 bei der zuständigen Austauschorganisation
eingegangen sein.
Umfassende
Informationen und Bewerbungskarten stellt der Deutsche Bundestag im Internet
unter www.bundestag.de/ppp
zur Verfügung. Die Bewerbungskarte samt Informationsblatt kann auch per
Post angefordert werden beim Deutschen Bundestag, Verwaltung, Referat WI 4,
Platz der Republik 1, 11011 Berlin.
|
|
|
|
|
|
|
Fußball-EM in der Ukraine |
|
|
|
|
|
|